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Maurer- und Bauhandwerkerzunft Hallstadt

Maurer- und Bauhandwerkerzunft Hallstadt

 

 

Die Maurer- und Bauhandwerkerzunft Hallstadt wurde 1875 gegründet und trug vormals den Namen „Gesellschaft der Maurer und Steinhauer Hallstadt“.

 

Zweck und Tätigkeitsmerkmal der Zunft ist u. a. die Aufrechterhaltung der Tradition und des Zunftgedankens, gegenseitige Belehrung in handwerklichen Fragen, spezielle Förderung von Lehrlingen und auch die Pflege der Geselligkeit und „zünftige“ Unterhaltung.

 

Die „enge" Vorstandschaft der Zunft:

 

1. Vorsitzender: Florian Lenglein, Hans Wölfel-Str. 9, 96103 Hallstadt, Tel.: 0951-30179161
2. Vorsitzender: Manfred Koch, Michael-Bienleinstr. 17 a, Tel.: 0951-74205
Schriftführer:
Konrad Hempfling, Bahnhofstr. 10 a, 96103 Hallstadt, Tel.: 0951-74334
Kassier: Günther Schmuck, Hans-Wölfel-Straße 11, 96103 Hallstadt, Tel.: 0951/71475
Presse-/Medienverb.:
Erwin Pager, Am Sportplatz 22, 96103 Hallstadt, Tel.: 0951/73755

 

Kurz-Chronik

Nachweislich besteht die Maurer- und Bauhandwerkerzunft seit dem Jahre 1875. Es gibt allerdings Hinweise, dass diese Zunft bereits schon von über 300 Jahren existiert hat. Dies ist aber derzeit (noch) nicht nachweis- bzw. belegbar.

 

Strenge Aufnahmebedingungen waren vielleicht der Grund, dass die Mitgliederzahlen seit jeher nicht sonderlich groß waren. Mitglied konnte nur werden, wer ein Lehrzeugnis vorzeigen konnte und einen guten Leumund besaß. Heute sind diese Anforderungen nicht mehr so streng. Heute können alle aktiven Bauhandwerker und solche mit früherer Ausbildung im Bauhandwerk, aktive Mitglieder werden.

chronologisch die wichtigsten Daten der Zunft:

1875  Gründungsfest mit Fahnenweihe
1900
die Zunft gibt sich Statuten (Satzung), die mit einigen Änderungen heute noch gültig sind
1901
um ein Jahr verschoben wurde das 25-jährige Bestehen im bescheidenen Rahmen gefeiert;
1925
das 50-jährige Stiftungsfest wurde mit der Weihe einer neuen Fahne unter Teilnahme aller Hallstadter Vereine gefeiert. Patenverein war der Maurerverein Memmelsdorf;
1951

Nach langjähriger „Zwangspause“ wurde die Zunft neu ins Leben gerufen. Die Zunft gab sich in einer Statutenänderung ihren heute noch gültigen Namen;

1955

wurde das 80-jährige Stiftungsfest begangen. Den Festgottesdienst zelebrierte Geistl. Rat Franz Rössert und Festredner war am Nachmittag Erster Bürgermeister Ing. Hans Schüller;

1965 feierte man am Vortag der Michaelifeier das 90-Jahr-Jubiläum;
1975
wurde ganz groß das 100-jährige Stiftungsfest gefeiert. Im feierlichen Festgottesdienst erhielt die neue Fahne den kirchlichen Segen. Die Maurer- und Bauhandwerkerzunft Stegaurach stand hierzu Pate. Schirmherr des glanzvollen Festes war Erster Bürgermeister Karl Popp;
1985
feierte man u. a. mit dem Schirmherrn StD Michael Eizenhöfer, der auch den Festgottesdienst zelebrierte, das 110-Jährige Zunftjubiläum;
1994
erhielten die Zunfträume im Areal des Anwesens „Fischergasse 4“, am 30. Mai die Kirchliche Weihe. Dieser Tag war für die Zunft ein „großes Fest“, verbunden mit einem „Tag der offenen Tür“, wo die Besucher des Festes die Ausstattung der Zunfträume bewundern konnten;
2000
konnte man das 125-jährige Bestehen der Zunft feiern. Im Areal des Pfarr-/Jugendheimes wurde zwei Tage lang gefeiert. Am Samstag mit einem glanzvollen Festabend und am Sonntag mit Festgottesdienst, einem „Tag der offenen Tür“ in den Zunftstuben und einem kurzweiligen Festnachmittag im Garten des Jugendheimes. Schirmherr war KHM Kaspar Reinfelder;
2005
wurde an der Michaelifeier das 130-jährige Stiftungsfest gefeiert. Höhepunkt dieser Feier war der Festgottesdienst mit der Segnung der neu angeschafften, künstlerisch gefertigten Zunft- bzw. Prozessionsstäbe - die künftig bei Prozessionen die von Zunftmitgliedern getragene Statue des St. Michael begleiten werden;
2007
erhielt im Rahmen der Michaelifeier die neu restaurierte Fahne den kirchlichen Segen;
2008
empfing man in Hallstadt „große Gäste“: die Vorstandschaft des „Bundesverbandes der Restauratoren im Handwerk“. Die Zunft war hierbei Gastgeber – ein Empfang im Rathaus durch Bgm. Erwin Braun, eine Führung im Bürgerhaus und die Vorstandssitzung in den Zunftstuben waren die einzelnen Stationen des Besuches.
2015

Nach der Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ging die Ära Erwin Schlauch zu Ende. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit als Vorsitzender gab er das Amt in  jüngere Hände ab. Sein  Nachfolger wurde Florian Lenglein.

 

Die erste große Herausforderung für den neuen Vorstand war die Feier  des 140-jährigen Bestehens der Zunft. Dieses "Jubiläum" wurde in Form eines Hoffestes im Areal der Fischergasse 4 gefeiert. Höhepunkte bei dieser Feier war zum einen der Tag der offenen Tür in den Zunftstuben. Recht rege wurde dabei von den Gästen das Handwerkermuseum in den Zunftstuben - nach wie vor einmalig im weiten Umkreis  - besucht.

Absoluter Höhepunkt war allerdings der durchgeführe Ehrungsakt: Neben 13 Ehrungen für 15- bzw. 40-jährige Mitgliedschaft  in der Zunft wurde Erwin  Schlauch für seine jahrzehntelange fruchtbare Tätigkeit als 1. und 2. Vorsitzender der Zunft, sowie für sein  hervorragendes Engagement bei der Einrichtung des Handwerkermuseums u.v.m., zum Ehrenvorstand der Maurer- und Bauhandwerkerzunft Hallstadt ernannt.

 

Schutzpatron „St. Michael“

 

Seit Bestehen der Zunft haben es sich deren Mitglieder nicht nehmen lassen, die Statue ihres Schutzpatrones, den hl. St. Michael, in der Pfarrkirche in gutem Zustand zu halten, bei den Prozessionen an Fronleichnam und am „Annatag“ mitzutragen und durch die Fahnenabordnung begleiten zu lassen.

 

Ebenso selbstverständlich ist es für die Zunft bis zum heutigen Tag geblieben, das Michaelifest – i. d. R. am letzten Sonntag im September – mit Kirchgang, Festgottesdienst und anschließendem gemeinsamen Frühschoppen festlich zu begehen.

 

Zunfträume in der „Fischergasse 4“

 

Auf dieses Kleinod ist die Hallstadter Zunft besonders stolz. Die Räumlichkeiten wurden von der Stadt Hallstadt zur Verfügung gestellt – der Ausbau wurde jedoch von der Zunft in eigener Regie durchgeführt und alle Arbeiten wurden dabei ehrenamtlich geleistet. Ein besonderes Novum stellt die Raritätensammlung handwerklicher Gegenstände aus alter Zeit dar: z. B. vom handgeschmiedeten Nagel, über Werkzeuge aller Art, alte Schriftstücke, Meisterbriefe bis hin zum maßstabsgetreuen Meisterstück eines Pfettendachstuhles und vieles mehr, kann in diesem „kleinen Museum besichtigt werden.

 

Eine Besichtigung der Zunftstuben (Handwerkliches Museum) ist nach vorheriger Terminabsprache mit einer nachstehend aufgeführten Vorstandsmitglieder jederzeit möglich und wird recht gerne angeboten:

1. Vors. Florian Lenglein, Tel.: 0951-30179161;

2. Vors. Manfred Koch, Tel.: 0951-74205

oder beim

Ehrenvorstand Erwin Schlauch, Tel.: 0951-75203

 

Traditionen

Teilnahme an allen kirchlichen Prozessionen in Zunftkleidung;

Teilnahme an allen örtlichen weltlichen Feiern in Zunftkleidung;

Pflege freundschaftlicher Bande zu anderen Zünften;

Pflege des „Maurerklatsches“.

 

 

 

 - Gott segne das ehrbare Handwerk ! -


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