Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Hallstadt im Landkreis Bamberg  |  E-Mail: stadt@hallstadt.de  |  Online: http://www.hallstadt.de

Sehenswerte Bau- und Kunstdenkmäler im Gebiet der Stadt Hallstadt

Das ehemalige fürstbischöfliche Amtshaus

Marktplatz 11
Ehemaliges fürstbischöfliches Amtshaus

Hier stand schon in karolingischer Zeit ein Wachhaus mit Eckturm des Königshofes. Im Garten des heutigen Anwesens sehen wir noch den einzigen erhaltenen Rest der Königshofmauer.

 

Der fürstbischöfliche Amtsverweser Johann Peter Stapf ließ 1726 von J. L. Dientzenhofer und von dessen Bruder J. H. Dientzenhofer das Amtshaus erbauen. Sein Sohn und Nachfolger Johann Kaspar Friedrich Stapf ließ durch den Maler Jakob Turban (1722 - 1795) die herrlichen Deckengemälde herstellen, die das Innere des Hauses zu einem wahren Schatzkästlein machen.

 

Das farbenprächtige Deckengemälde "Justitia der Welt", im großen Repräsentationszimmer wurde 1756 von Jakob Turban fertiggestellt und signiert. Es ist einmalig in der Darstellung und Thematik und nach Aussagen von Kunsthistorikern zählt dieses allegorische Deckengemälde mit zu den schönsten in Franken.  

 

Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim kaufte das Anwesen am 16.05.1776 und richtete es als Amtshaus ein. Die Zimmer im 1. Stock dienten dem Fürstbischof als Repräsentationsräume.

 

Durch die Säkularisation fiel das Gebäude dem bayerischen Staat zu, von 1803 bis 1814 wurde in ihm das Landgericht etabliert und von 1805 bis 1840 diente es auch als Rentamt.

 

Bei der Fassadenrestaurierung 1978 wurde wieder die herrliche Immaculata von Ferdinand Dietz (1708- 1777) in der Hauwandnische aufgestellt. Einweihung der Neurenovierung im November 1992.


drucken nach oben