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Entscheidende Durchbrüche bei zentralen Themen

100 Tage-Interview mit Bürgermeister Thomas Söder

Thomas Söder 100 Tage im Amt

Auf seine ersten 100 Tage im Amt als Bürgermeister von Hallstadt blickt Thomas Söder sehr zufrieden zurück. Ein Gespräch über ein völlig neues Aufgabenfeld für den Wirtschaftsjuristen mit großen Herausforderungen, ersten Erfolgen und vielen freudigen Momenten bei den Begegnungen mit den Menschen in Hallstadt.

 

Wie haben Sie sich in die Verwaltung mit ihren Abläufen und Strukturen und als neue Führungskraft für den Mitarbeiterstab eingefunden?
Ich habe mich erstaunlich gut eingefunden und empfinde das Bürgermeisteramt als eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Sowohl ich als auch die Belegschaft in der Verwaltung haben sich schnell auf den Wechsel eingestellt, und ich freue mich, dass ich mich auf einen sehr engagierten Mitarbeiterstab verlassen kann. Führungskraft ist ja auch immer eine Frage des Führungsstils. Der meinige ist es, Lösungen gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen zu entwickeln, und ich glaube, wir sind da auf einem guten Weg miteinander.

 

Was nehmen Sie in Ihrer neuen Aufgabe als größte Veränderung gegenüber Ihrer bisherigen Tätigkeit als Rechtsanwalt wahr?
Die Besprechungen und repräsentativen Tätigkeiten nehmen einen viel größeren zeitlichen Raum ein als zuvor. Schön daran empfinde ich den intensiven Kontakt mit den Menschen. Das macht das Aufgabenfeld des Bürgermeisters für mich immer wieder aufs Neue spannend und außergewöhnlich.

 

Mit welchen vorherrschenden Themen sind Sie in Ihren Anfangsmonaten als Bürgermeister konfrontiert worden?
Das waren gleich sehr viele: z.B. die neue Schulmensa, der Bau der Marktscheune, die Rathaus-Sanierung, die Deicherhöhung, das internationale Künstlersymposium, das ICE Planfeststellungsverfahren und der Bau des AWO Kinderhauses. Und damit zähle ich nur die großen Projekte in unserem Ort auf. Das sind zu Beginn eines neuen Amtes schon starke, aber auch interessante Herausforderungen.

 

Können Sie bereits auf erste Erfolge zurückblicken?
Wir haben bei zentralen Themen sehr schnell entscheidende Durchbrüche erreichen können, und das stimmt mich sehr zufrieden. So gehen jetzt z.B. die Planungen beim Hochwasserschutz gut voran, ebenso bei der Rathaussanierung und der Bau der neuen Schulmensa. So ist vorgesehen, dass die Verwaltung Ende 2015 in das sanierte Rathaus zurückziehen kann. Die Planungsleistungen für die Schulmensa sind bereits vergeben, und auch bei ihrem künftigen Betreiberkonzept sind wir große Schritte voran gekommen. Am 17. September feiern wir das Richtfest für das AWO Kinderhaus, und auch bei drei anderen wichtigen Themen zeichnen sich schon jetzt erfolgreiche Lösungen für unsere Stadt und ihre Bürgerschaft ab, die wir bald öffentlich machen können.

Wo sehen Sie Ihre vorrangige Aufgabe in den Monaten nach der Sommerpause?
Ich möchte die begonnenen Projekte weiter vorantreiben, also etwa den Innenausbau der Marktscheune oder den Abschluss der Planungen für den Hochwasserschutz. Dann wollen wir mit dem Bau der Schulmensa beginnen und mit der Sanierung des Rathauses. Außerdem möchte ich die Planungen für die nächsten Großprojekte auf den Weg bringen, allen voran die Neugestaltung im Bereich Marktplatz und der Lichtenfelser Straße, die jetzt als nächstes ganz oben auf der Liste steht.

Wie möchten Sie das Jahr 2014 für sich beenden?

Ich möchte am Ende des Jahres zufrieden auf meine Leistungen als Bürgermeister zurückblicken können. Für mich ist wichtig, dass die Menschen in unserer Stadt das Gefühl haben, mit mir den Richtigen für dieses Amt gewählt zu haben. Diese persönliche Aufgabe habe ich mir gestellt und deshalb ist es für mich wichtig, in intensivem Kontakt mit den Menschen zu bleiben. Das rückt bei der Bewältigung von großen Projekten und Planungen gern in den Hintergrund, ist aber mein eigener Anspruch an das Bürgermeisteramt, dem ich unbedingt treu bleiben möchte.

Foto & Text: Kerstin Bönisch


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