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Sieben-Flüsse-Album kam von Hallstadt nach Oberhaid

Bürgermeister Thomas Söder und sein Oberhaider Amtskollege Carsten Joneitis brachten gemeinsam mit Anne Schmitt, Flussparadies Franken, und rund 50 we
Bürgermeister Thomas Söder und sein Oberhaider Amtskollege Carsten Joneitis brachten gemeinsam mit Anne Schmitt, Flussparadies Franken, und rund 50 weiteren Wandern das Sieben-Flüsse-Album von Dörfleins nach Oberhaid.

Gut ausgestattet mit Regenjacken und Wanderschuhen nahmen über 50 Interessierte an der geführten Wanderung auf dem Sieben-Flüsse-Wanderweg teil. Bürgermeister Thomas Söder begrüßte die Wandergruppe an der Mainbrücke in Dörfleins und dann ging es auch schon los zur ersten Sehenswürdigkeit.

 

Die Hagelmarter
Gleich am Ortseingang von Dörfleins steht die Hagelmarter. Sie ist der älteste und mit 5,50 Meter größte Bildstock im Bamberger Umland. Dem Volksmund nach soll er seit seiner Aufstellung 1361 den Ort vor Verwüstungen durch Hagelschlag bewahrt haben. Nach den ehemaligen Bierkellern am Ortsausgang von Dörfleins erwarteten die Wanderer das urtümliche Waldgebiet des Seelaubes und der Mönchsweiher.

 

Der Möchsweiher
Was es mit diesem auf sich hat, darüber berichtete Anne Schmitt vom Flussparadies Franken. Der See war einst Teil einer ganzen Kette von Fischteichen, die von Mönchen angelegt worden waren. Seit dem 19. Jahrhundert sind sie in Privatbesitz. Von den auf historischen Karten verzeichneten neun Teichen sind heute nur die beiden früher als „Oberer und Untere Haussee“ bezeichneten Teiche bei Sandhof und eben der Mönchsweiher übrig geblieben.

 

Anekdote der „Wasserleiche“
Bürgermeister Carsten Joneitis erzählte eine Geschichte zum Mönchsweiher. Vor einigen Jahren war dieser Drehort einer Krimifolge von „Der König“ mit Günter Strack. „Damals wurde das Gelände für die Filmaufnahmen weiträumig abgesperrt. Denn der Fall drehte sich um eine Wasserleiche, die im Nebel der frühen Morgenstunden aus dem See geborgen wird. War ganz schön eindrucksvoll und auch ein wenig gruselig“, berichtete Carsten Joneitis.

 

Wanderweg „Wildschwein“
Für den Rückweg wechselten die Wanderer vom Sieben-Flüsse-Wanderweg auf den Rennweg. Georg Wild vom Wanderclub Baunach wies am Abzweig darauf hin, dass man auch um den ganzen See herum spazieren kann, wenn man dem Wanderzeichen „Wildschwein“ folgt. Und dass man auf dem Sieben-Flüsse-Wanderweg weiter nach Sandhof kommt. Zur dortigen Kapelle führt jedes Jahr am Pfingstmontag eine eindrucksvolle Wallfahrt.

 

Naturwaldreservat Seelaub
Auf naturnahen Waldpfaden und über den Aussichtssteg am Naturwaldreservat Seelaub erreichten die rund 50 Wanderer den Kreislehrgarten in Oberhaid. Nachdem sich alle Wanderer in das mitgeführte Wanderalbum eingetragen hatten, konnte Bürgermeister Thomas Söder es an seinen Oberhaider Amtskollegen Carsten Joneitis weitergeben. Das Datum für die nächste Tour ist noch nicht bekannt.

 


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