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Ausbau Hans-Wölfel-Straße, Peter-Groh-Weg und Teilstück P.-F.-Steinheimer-Straße

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die geplanten Maßnahmen in der Hans-Wölfel-Straße, dem Peter-Groh-Weg und einem Teilstück der P.
Rund 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über die geplanten Maßnahmen in der Hans-Wölfel-Straße, dem Peter-Groh-Weg und einem Teilstück der P.-F.-Steinheimer-Straße und stimmten den Entwürfen mit großer Mehrheit zu.

Die Sanierung der Hans-Wölfel-Straße, des Peter-Groh-Weges und einem Teilstück der Peter-Ferdinand-Steinheimer-Straße soll schon seit vielen Jahren erfolgen. Nun ist es endlich soweit. „Wir haben finanzielle Mittel im Haushalt eingestellt und wollen mit der Umsetzung beginnen“, berichtet Bürgermeister Thomas Söder. „Nach der Vorstellung der ersten Vorentwürfe im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss wollen wir Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, aktiv in die Planungen miteinbeziehen.“ Deshalb lud er alle Anwohner und Hauseigentümer der genannten Straßen zu einer Bürgerbeteiligung im Kulturboden ein.

 

Keine Kostenbeteiligung
Bevor der beauftragte Planer, Peter Bittel, Ing.-Büro Wolf (Bamberg), seine Planungen erläuterte, hatte Bürgermeister Söder noch einen sehr wichtigen Hinweis: „In Hallstadt gibt, es anders als üblich, keine Kostenbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger für Straßensanierungsmaßnahmen. Die starke Wirtschaft vor Ort bringt Hallstadt hohe Gewerbesteuereinnahmen, die wir gerne an unsere Bürger zurückgeben.“

 

Chance für Gestaltung nutzen
Dass der Zustand der Hans-Wölfel-Straße und der beiden angrenzenden Straßen „Peter-Groh-Weg“ und „Peter-Ferdinand-Steinheimer-Straße“ schon seit vielen Jahren sehr schlecht ist, steht außer Frage. Zusätzlich zur Fahrbahn müssen dort auch unterirdische Versorgungsleitungen, wie Kupferrohrwasserleitungen, erneuert werden. „Das primäre Ziel ist die Beseitigung der Defizite. Sie sollten aber auch die Chance nutzen und ihre Straßen neu gestalten“, meinte Experte Peter Bittel. Dazu hatte er drei Pläne vorbereitet.

 

Hans-Wölfel-Straße
Hier schlägt der Fachmann einen zweigeteilten Ausbau vor. Von der Bamberger Straße kommend, bis zur Peter-Ferdinand-Steinheimer-Straße können beidseitig Gehwege vorgesehen werden, ohne die Fahrbahnbreite von 5,5 beziehungsweise 6 Metern zu unterschreiten. Im weiteren Verlauf bis zur Seebachstraße soll es nur einen Gehweg (ebenfalls 1,5 Meter breit) geben, so dass auch dort Parkplätze eingezeichnet werden können. Um die Anlieger keiner unnötigen Belastung von durchfahrenden PKW auszusetzen, sieht der Planer bei der Feuerwehrzufahrt zum Seniorenwohnheim eine „offizielle“ asphaltierte Wendemöglichkeit vor. Diese könnten auch Kunden der umliegenden Betriebe nutzen. Dort ist das Parken selbstverständlich weiterhin verboten. Für die optische Orientierung in der Straße, die in einer Tempo 30-Zone liegt, sorgen Rinnen und unterschiedliche Beläge – die selbstverständlich barrierefrei sein werden.

 

Parken in Anliegerstraßen
Das Thema „Parken“ wurde unterdessen in der Bürgerbeteiligung kontrovers diskutiert. Während die einen möglichst wenige Stellplätze möchten, wollen andere möglichst überall parken. Das Problem: Derzeit wird in diesen Straße „wild“ geparkt. Das behindert regelmäßig die Müllfahrzeuge oder auch die Anlieger selbst. Deshalb gehen beim Ordnungsamt der Stadt Hallstadt zahlreiche Beschwerden ein. Die Lösung: Der Planer hat die maximale Anzahl an Stellplätzen berücksichtigt, diese werden gesondert baulich hergestellt. „Doch wir können nur dort Stellplätze ausweisen, wo es auch rechtlich zulässig ist. Wir brauchen geordnete Verhältnisse, auch wenn das manchmal bedeutet, dass man ein paar Meter laufen muss, um einen Parkplatz zu finden“, appellierte Bürgermeister Thomas Söder an die Bürgerinnen und Bürger.

 

Peter-Ferdinand-Steinheimer-Straße
Auch in der Peter-Ferdinand-Steinheimer-Straße können zwei Stellplätze ausgewiesen werden. Weitere sind auf Grund der Vielzahl der Einfahrten nicht möglich. „Hier schlagen wir einen Ausbau im Bestand mit Rinnen und Asphalt vor“, sagte der Planer. Gehwege sind wegen der geringen Fahrbahnbreite nicht möglich. Die beiden Einmündungen könnten farblich abgehoben aufgepflastert werden und so eine Torwirkung erzeugen. Durch diesen optischen Reiz werden Verkehrsteilnehmer „abgebremst“. Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss sprach sich dafür aus, auch hier die Tempo-30-Zone beizubehalten. Doch bei der Bürgerbeteiligung erklärten die Anwesenden, dass sie einen Verkehrsberuhigten Bereich bevorzugen würden. Eine erneute Behandlung im Ausschuss ist deshalb erforderlich.

 

Verkehrsberuhigter Bereich
In einem Verkehrsberuhigten Bereich sind laut Straßenverkehrsordnung alle Verkehrsteilnehmer – PKW-Fahrer, Radfahrer wie Fußgänger – gleichberechtigt, ohne dass sie sich gegenseitig behindern dürfen. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 7 Stundenkilometern. Gehweg und Fahrbahn sind niveaugleich ausgebaut. Zudem sind die Einmündungen klar gekennzeichnet, es muss eine sogenannte Torwirkung klar erkennbar sein. Zudem gilt keine rechts-vor-links-Regelung. Jeder, der den Verkehrsberuhigten Bereich verlässt, muss anhalten und den anderen Vorfahrt gewähren. Zu guter Letzt müssen dort Stellplätze gekennzeichnet sein, nur dort ist das Parken erlaubt.

 

Peter-Groh-Weg
Eben ein solcher Verkehrsberuhigter Bereich stand neben einer Tempo-30-Zone für den Peter-Groh-Weg zur Abstimmung. Alle baulichen und verkehrsrechtlichen Vorgaben sind bereits bei den Planungen berücksichtigt. Die Anwesenden entschieden sich mehrheitlich für den Verkehrsberuhigten Bereich.

 

Auslegung 1. bis 19. August
Im Allgemeinen stimmten die Bürgerinnen und Bürger den vorgestellten Planungen mit großer Mehrheit zu. Jeder, der sich die Planungen noch einmal detailliert anschauen möchte, hat dazu von Montag, 1. August, bis Freitag, 19. August, Gelegenheit. Im Bürgerhaus, 2. Obergeschoss (vor dem Bau- / Ordnungsamt) und im Internet (www.hallstadt.de) erfolgt die öffentliche Planauslegung.

 

Ansprechpartner
Bauamt der Stadt Hallstadt                                      

 

Markus Kraus
0951 / 750 – 41
markus.kraus@hallstadt.de

 

Herbert Eiermann
0951 / 750 – 43
herbert.eiermann@hallstadt.de

 

Ordnungsamt der Stadt Hallstadt

 

Dietmar Stowasser
0951 / 750 – 30
dietmar.stowasser@hallstadt.de

 

Patrick Söllner
0951 / 750 – 33
patrick.soellner@hallstadt.de


 

Grossansicht in neuem Fenster: Die Mitarbeiter der Verwaltung beantworteten viele Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Grossansicht in neuem Fenster: Mittels Klebepunkt konnten die Anwohner und Hauseigentümer die Planungen bewerten.
Die Mitarbeiter der Verwaltung beantworteten viele Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Mittels Klebepunkt konnten die Anwohner und Hauseigentümer die Planungen bewerten.

 


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