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Stadträte verabschieden Vorentwurfsplanung einstimmig

Die Planungen sind ein großer Wurf für Hallstadt
„Die Planungen sind ein großer Wurf für Hallstadt.“ (Bürgermeister Thomas Söder)

„Mit der heutigen Entscheidung schließen wir die Vorentwurfsplanungen ab und gehen einen weiteren wichtigen Schritt“, eröffnete Bürgermeister Thomas Söder die Stadtratssitzung, zu der auch viele Zuhörer erschienen sind. Sie konnten sich alle von den Planungen der beauftragten Architekten überzeugen. Ralph Stadter und Joachim Schmitz-Klopf (RSP, Bayreuth) ist es gelungen, nahezu alle Wünsche der Bürgerinnen und Bürger sowie des Stadtrates in den Plänen zu berücksichtigen. Das lobten die Mandatsträger über alle Fraktionsgrenzen hinweg und stimmten der Vorentwurfsplanung geschlossen zu.

 

Großes Lob an Bürgerinnen und Bürger
Bürgermeister und Stadtrat war es ein großes Anliegen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei den Planungen zu beteiligen. Das ist in den vergangenen 1,5 Jahren beispielhaft gelungen. In verschiedenen Bürgerbeteiligungsrunden konnten sie ihre Innenstadt mitgestalten. Zusätzlich wurden die unterschiedlichen Interessengruppen – etwa Anwohner, Landwirte oder Gewerbetreibende – mit einbezogen. „Sie alle wurden dadurch selbst zu Stadtplanern“, bescheinigte Bürgermeister Thomas Söder. Dann berücksichtigten die Planer soweit möglich – die Anregungen. Selbstverständlich waren in diesem langen Prozess auch immer wieder Kompromisse nötig. Doch auch diese fanden breite Zustimmung, da Bürgermeister, Stadträte, Planer und Verwaltung stets im Sinne der Hallstadter Bevölkerung agierten. „Aus einer tristen Innenstadt mit einer autogerechten Durchgangsstraße und mehr als 10.000 Fahrbewegungen pro Tag wird ein Schmuckstück, ein erreichbarer Anziehungspunkt für Einheimische, Besucher und Kunden unserer Gewerbetreibenden.“

 

Änderungen zur vorherigen Planung
Vor der Sitzung haben sich die Räte in einem Workshop ganz intensiv mit der zukunftsweisenden neuen Gestaltung der Innenstadt auseinander gesetzt und an der Feinabstimmung gearbeitet, so dass sie nun dem umfassenden Gesamtplan zustimmen konnten. Es sind lediglich noch Detailfragen offen.

Zum einen entschied sich das Gremium die Geschwindigkeit auf der gesamten Länge (Kreisel bis Kreuzung Bürgerhaus) einheitlich auf 30 Stundenkilometer zu begrenzen. Zum anderen legten die Räte die Breite der beiden zwei vorgesehen Engstellen auf 4,75 Metern fest, so dass sowohl der Begegnungsverkehr zwischen zwei Pkw also auch für Radfahrer und Lkw problemlos möglich ist.

Die Parkplatzsituation wurde immer wieder angesprochen und optimiert. Denn der große Wunsch nach Aufwertung, Begrünung und Gestaltung der Innenstadt und der Aufenthaltsflächen braucht Ideen, Mut und Fläche. Nichts desto trotz wissen alle, wie wichtig auch eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen ist. Die Lösung: Auf dem Marktplatz selbst und in dessen Umgriff werden Kurzzeitparkplätze entstehen – teils behindertengerecht. Die Anzahl konnte Ralph Stadter gegenüber der bisherigen Planungen sogar nochmals erhöhen. Ob das Kriegerdenkmal an seinem bisherigen Standort bleibt oder einen neuen findet, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Für dieses emotionale Thema nehmen sich die Mandatsträger gesondert Zeit und suchen mit den Planern und in Absprache mit der Kirche die beste Lösung. Auch im weiteren Verlauf des Gestaltungsbereiches wird es zusätzliche Stellflächen geben – gleichzeitig ist der Gehweg durchgängig überall mindestens 1,50 Meter breit.

Derzeit stehen vor dem Hotel „Goldener Adler“ häufiger Busse. Diese bekommen künftig einen eigenen Parkplatz bei der „Spargelkurve“ (also beim Kreisel), so dass sie vor dem Hotel nur noch kurz halten müssen, um ihren Passagieren das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen.

Bleiben nur noch die geplanten Mittelinseln. Diese werden nun eine niedrige Bepflanzung bekommen, um notwendige Sichtbeziehungen im Straßenverkehr nicht zu behindern.

 

Blick in die Zukunft
Bei der Bürgerversammlung am Dienstag, 22. November, um 19.00 Uhr werden, neben anderen wichtigen Themen, auch die Planungen erklärt, so dass alle Bürgerinnen und Bürger wieder informiert werden. Parallel laufen die Ausschreibungen für die notwendigen archäologischen Voruntersuchungen, so dass der Umbau des Marktplatzes und der Lichtenfelser Straße 2017 starten kann.


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