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Charme und Ambiente des Historischen treffen Moderne und Annehmlichkeiten des Neuen

Bürgermeister Thomas Söder und seine Mitarbeiter sind froh über den Rückzug ins Rathaus
Bürgermeister Thomas Söder und seine Mitarbeiter sind froh über den Rückzug ins Rathaus.

Die ersten Wochen im sanierten Rathaus liegen hinter den 29 Mitarbeitern der Verwaltung. Zeit Bilanz zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Denn der Rückzug ins historische Rathaus am Marktplatz 2 hat auch Auswirkungen auf andere geplante Projekte.

 

„Meine Mitarbeiter und ich sind sehr froh über den Rückzug“, fasst Bürgermeister Thomas Söder die gute Stimmung zusammen. Die Mitarbeiter konnten die engen und teils lauten Großraumbüros gegen Einzel- oder Zweier-Büros tauschen. Konzentriertes Arbeiten ist jetzt leichter möglich. „Wir haben mit sensiblen Daten zu tun – beispielsweise im Bürgeramt oder in der Kasse. Deshalb benötigen wir in diesen Ämtern Privatsphäre für unsere Bürgerinnen und Bürger“, fährt der Bürgermeister fort. „Das ist nun besser als vorher.“

 

Sicherheit und Privatsphäre
Die Kasse ist zusätzlich mit einer Klingel ausgestattet. „Eine Auflage der Versicherung“, erläutert Thomas Söder. Doch auch in anderen Bereichen wurde die Technik dem Stand der Zeit angepasst. Bürgermeisterbüro und die beiden Besprechungsräume bekommen große Bildschirme, die an PCs angeschlossen sind – unverzichtbar bei Präsentationen. Einen weiteren großen Bildschirm wird es im Bürgeramt geben. Dieser versorgt die Bürgerinnen und Bürger stets mit den neuesten Meldungen.

 

Versteckte Technik
Ein Großteil der Technik versteckt sich jedoch in Wänden, Decken und Böden. Aus Gründen der Schadstoffbelastung und des Brandschutzes befinden sich dort Absaugrohre, Lüftungskanäle, Trockenschüttungen, Stahlblatten und vieles mehr. Alle, die dem Rathaus in den nächsten Wochen einen Besuch abstatten, werden also nur wenige Neuerungen sehen.

 

Erster Kunde der Artothek
An einigen Bürowänden wird es künftig bunt werden. „Wir werden der erste ,Kunde‘ unserer Artothek sein und eine Vorreiterrolle übernehmen“, berichtet der Bürgermeister. Bekanntermaßen wird die Stadt Hallstadt das stark sanierungsbedürftige Gebäude Fischergasse 6 zum „Haus der Kunst und Kultur“ umbauen und dort eine Artothek – vergleichbar mit einer Bibliothek für Kunstgegenstände – etablieren. Unter Federführung der Hallstadter Künstlerin Waltraud Scheidel fanden bereits Gespräche mit dem Verband Bildender Künstler Oberfranken statt. Aktuell dürfen sich die Rathausmitarbeiter überlegen, ob sie gerne ein Kunstwerk in ihrem Büro ausstellen würden. Denn aufgrund der Gegebenheiten (Fachwerk, Holz, Balken, Dachschrägen) und den Arbeitsanforderungen (Aushang von großen Plänen) ist das nicht überall möglich. Das erste Bild wartet im Bürgermeisterbüro bereits auf seinen Einsatz.

 

Barrierefreiheit verbessert
Wenn Thomas Söder dort an seinem Schreibtisch sitzt, und aus dem Fenster blickt, sieht er zum einen sein Elternhaus, zum anderen das Bürgerhaus. Beides weckt Erinnerungen. „Unser Haus, 1570 errichtet, hat ganz ähnliche Decken wie das Rathaus. Die Verbindung aus Altem (Fachwerk und Holzdecken) und Neuem (große helle Räume) verleiht dem Rathaus ein gemütliches Arbeitsklima.“ Beim Blick aufs Bürgerhaus denkt das Stadtoberhaupt an den Aufzug. „Diesen konnten wir im historischen Rathaus leider nicht realisieren.“ Trotzdem ist an alle gedacht. Ein barrierefreier Zugang ist über den Marktplatz möglich. Im Erdgeschoss gibt es ein eigenes Zimmer, das speziell auf die Bedürfnisse von Seh- und Hörgeschädigten ausgerichtet ist. Dort können, wann immer es die Bürgerinnen und Bürger wünschen, Besprechungen mit den Rathausmitarbeitern stattfinden. Die Toiletten im Untergeschoss sind übrigens über einen rollstuhlgerechten Lift erreichbar.

 

Was wird aus dem Bürgerhaus?
Apropos Besprechungen: Große Besprechungsrunden werden künftig auch weiterhin im Bürgerhaus stattfinden. Das erste Obergeschoss (ehemaliges Hauptamt) bietet ausreichend Platz. Der Stadtrat kann wieder in den Sitzungssaal unter dem Dach (ehemaliges Bau- / Ordnungsamt) zurückkehren. „Es ist geplant, dass wir unsere Stadtratssitzung am Mittwoch, 15. Februar, dort abhalten“, blickt Thomas Söder nach vorne. Auch der Sitzungssaal ist technisch nachgerüstet worden. So freut es sicherlich viele Räte, dass ihnen die Sonne künftig nicht mehr das Lesen der an die Wand geworfenen Overhead-Folien unmöglich macht. Künftig bekommen sie die wichtigen Informationen auf einem großen Monitor präsentiert. Das Erdgeschoss (ehemaliges Bürgeramt) bietet den Hallstadter Vereinen künftig wieder Platz für Treffen, Jahreshauptversammlungen oder Veranstaltungen. „Die Vergabe läuft, wie auch bei der Fischergasse 4, direkt über mein Vorzimmer“, erklärt Bürgermeister Söder. Im Keller (ehemals Kasse / Kämmerei) ist bereits der Musikverein eingezogen – siehe eigener Bericht.

 

Positive „Nebenwirkungen“
Durch den Umzug des Musikvereins, wurde die Schwanenbräu (ehemals Georgenhof) wieder frei, so dass nun die notwenigen Vorarbeiten zur Sanierung und zum Umbau als Gaststätte starten können. Und das wiederum ist, zusammen mit dem Umbau Marktplatz / Lichtenfelser Straße, der Realisierung des Stadtparks an der Marktscheune und dem angrenzenden IQ, ein weiterer wesentlicher Schritt zur Innenstadtentwicklung.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Blick aus dem Vorzimmer des Bürgermeisters: Nur einen Steinwurf entfernt liegt das Bürgerhaus Grossansicht in neuem Fenster: Das Rathaus wird erster „Kunde“ der Artothek.

Blick aus dem Vorzimmer des Bürgermeisters:

Nur einen Steinwurf entfernt liegt das Bürgerhaus.

Das Rathaus wird erster „Kunde“ der Artothek.

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