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Stadt Hallstadt im Landkreis Bamberg  |  E-Mail: stadt@hallstadt.de  |  Online: http://www.hallstadt.de

Kunstankauf für die Artothek

Die Stadt Hallstadt wird das historische Gebäude Fischergasse 6 in Hallstadt im Rahmen und mit Förderung der Städtebauförderung umfassend sanieren. Zur Förderung der Kunst, ins Besondere heimischer Künstler aus Oberfranken, soll in den Räumlichkeiten der Fischergasse 6 nach der Sanierung eine sogenannte Artothek geschaffen werden. Diese hat das Ziel, Kunst einer breiten Öffentlichkeit im nordbayerischen Raum näher zu bringen und hat eine überregionale Ausrichtung. Dazu sollen Kunstwerke im Bestand der Artothek – wie bei einer Bibliothek – an Kunstinteressierte Privatpersonen, Gewerbetreibende und Angehörige von freien Berufen (Ärzte, Rechtsanwälte usw.) gegen ein Entgelt für eine gewisse Zeit verliehen werden. Nach der Entleihung besteht die Möglichkeit des Ankaufs durch den Entleiher. Um die Grundausstattung der Artothek an Kunstwerken sicherzustellen, dient diese Ausschreibung.

Die Stadt Hallstadt beabsichtigt den Ankauf von zunächst etwa 40 Kunstwerken und weiteren rund 50 Kunstwerken im zweiten Schritt zur Erstausstattung. Der Ankauf soll in zwei Etappen in den Haushaltsjahren 2017 und 2018 erfolgen. Für die ersten 40 Kunstwerke ist ein Budget von 20.000 Euro vorgesehen. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Es werden maximal fünf Werke eines Künstlers angekauft.

 

Ausschreibung / Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt an der öffentlichen Ausschreibung sind alle professionellen, in Oberfranken wohnenden Künstlerinnen und Künstler sowie alle Mitglieder des BBK Oberfranken.

 

Art der Kunstwerke
Arbeiten aller Techniken und Kunstrichtungen, die sich mit Hängeschienensystem an der Wand befestigen lassen. Maximale Rahmengröße 80 mal 100 Zentimeter, der größere Teil sollte bis 40 mal 50 Zentimeter groß sein. Dauerhafte, neutrale, stabile, staubdichte Rahmung mit verklebter Rückwand bei Glasrahmen, bei Leinwandbildern beispielsweise mit Schattenfugenrahmen. Die Bilder sind von den Künstlern gerahmt zu liefern, der Ankaufspreis muss die Rahmung einschließen. Zur Jurysitzung können die Arbeiten ungerahmt eingereicht werden, dann muss die Ausführung der geplanten Rahmung beschrieben und vor dem Ankauf durch die Künstler so ausgeführt werden.

 

Auswahl der Arbeiten
Eine Jury, bestehende aus vier Vertreter der Stadt Hallstadt und fünf Kunstsachverständige, wählt aus den eingereichten Originalen maximal 90 Arbeiten aus. Davon werden 40 Werke sofort angekauft. Die 50 weiteren Werke sollen im Jahr 2018 angekauft werden. Der Ankauf im Jahr 2018 erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrates und der Mittelbereitstellung im Jahr 2018. Es besteht bei Einreichung der Werke kein Rechtsanspruch darauf, dass letztlich die in dieser Ausschreibung vorgesehene Anzahl von Kunstwerken tatsächlich ausgewählt und angekauft wird.

 

Abgabetermin zur Jurysitzung
Donnerstag, 27. Juli, und Freitag, 28. Juli, 10.00 bis 17.00 Uhr, in der Turnhalle der Hans-Schüller Grund- und Mittelschule, Königshofstraße 3, 96103 Hallstadt.

Die Werke sind nach Übergabe für den Fall der Beschädigung, der Zerstörung oder des Verlustes durch die Stadt Hallstadt versichert.

Jurytermin ist am Samstag, 29. Juli. Bekanntgabe des Ergebnisses erfolgt bis zum 7. August.

 

Abholung der nicht ausgewählten oder zu rahmenden Werke: 18. und 19. August, 10.00 bis 16.00 Uhr in der Turnhalle der Hans-Schüller Schule.

 

Einzureichende Unterlagen

1) Maximal fünf Originalarbeiten (Unikate oder begrenzte Auflagen) aller künstlerischer Techniken und Kunstrichtungen, die sich einfach transportieren und verpacken lassen, bis zu einer Rahmengröße von etwa 80 mal 100 Zentimeter, gerahmt oder ungerahmt.

2) Nachweis der professionellen Künstlertätigkeit durch Kopien der Bestätigungen oder Diplome einer der folgenden Institutionen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach „Bildende Kunst“ an einer deutschen Kunsthochschule oder einer vergleichbaren ausländischen Institution.
- Mitgliedschaft in einem professionellen Künstlerverband (beispielsweise BBK oder GEDOK).
- Registrierung als Bildender Künstler beim Finanzamt.
- Mitgliedschaft in der KSK, Sparte Bildende Kunst.

4) Ausgefüllter nachstehender Erfassungsbogen für jedes Werk mit Name, Adresse, Werktitel, Entstehungsjahr, Werkmaß, Rahmenmaß und Preis (inclusive Rahmung und Mehrwertsteuer).

5) Ein Text von maximal einer A4-Seite über die eingereichten Arbeiten über Hintergrund, Werkzusammenhang, Ziel, Thema, Technik etc. und eine Kurzvita. Die Texte müssen in gedruckter und digitaler Form vorliegen – auf Datenträger oder per E-Mail – übermittelt an: markus.pflaum@hallstadt.de, Betreff: Artothek.

Es wird erwartet, dass die Künstlerinnen und Künstler, von denen Werke angekauft wurden, bei Bedarf für ein Künstlergespräch und eine kleine Ausstellung in den Räumen der Artothek zur Verfügung stehen. Für die kommenden Jahre ist ein Ausbau des Bestandes der Artothek durch jährliche Zukäufe geplant.


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