Öffentlich geförderter Mietwohnungsbau
Das neue Wohnquartier schließt sich direkt an den Stadtpark an. „Mit der Errichtung des innerstädtischen Wohnquartieres wird ein weiterer wichtiger Baustein in der Belebung und Neugestaltung unserer Innenstadt gesetzt. Das IQ-Projekt ist ein Paradebeispiel für das Städtebauförderprogramm ,Leben findet Innen statt‘“, sagte Bürgermeister Thomas Söder beim Spatenstich. Reinhard Zingler, Technischer Vorstand der Joseph-Stiftung, zeichnete die Komplexität der Vorbereitung eines solchen Bauprojektes nach. „Ich bedanke mich bei Bürgermeister Thomas Söder, dem Stadtrat und der Verwaltung für das entgegengebrachte Vertrauen und die stets sehr gute Zusammenarbeit und bei der Regierung von Oberfranken für Ihre umfangreiche Unterstützung“, sagte Reinhard Zingler. Verteilt auf fünf Mehrfamilienhäuser entstehen insgesamt 19 Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 1300 Quadratmetern. Geplant sind drei Seniorenwohnungen im Erdgeschoss und weitere Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 50 und 90 Quadratmetern. Jede Wohnung erhält eine Terrasse oder einen Balkon. Zudem entstehen 15 Kfz-Stellplätze.
Soziale Durchmischung
„Das innerstädtische Wohnquartier verfolgt das Ziel, eine soziale Durchmischung von Bevölkerungsschichten in der Innenstadt zu fördern. Mit 19 Wohneinheiten im sozialgeförderten Wohnungsbau und sechs Doppelhäusern für Familien kann somit dringend benötigter Wohnraum geschaffen werden“, so Bürgermeister Söder. Er sprach in diesem Zusammenhang auch von einem „großen Wohndruck in der boomenden Region Bamberg“. Alle Wohnungen des neuen innerstädtischen Wohnquartiers werden auf der Grundlage der einkommensorientierten Förderung (EOF) vermietet. Hierbei handelt es sich um einen einkommensabhängigen Mietzuschuss zur zumutbaren Miete, der je nach Stufe (1 bis 3) bis zu mehreren Euros pro Quadratmeter betragen kann.
Moderne Energieversorgung
Bei den Mehrfamilienhäusern handelt es sich um Massivbauten mit Wärmedämmsystem, die den KfW-55-Effizienzhaus-Standard erfüllen. Die Wärmeversorgung für Heizung und Warmwasser erfolgt durch eine zentrale Holzpelletanlage.
Wohneigentum nach dem Einheimischenmodell
Des Weiteren entstehen sechs Doppelhaushälften, die auf Grundlage des Einheimischenmodells der Stadt Hallstadt verkauft werden. Einheimischenmodelle zielen darauf ab, Mitgliedern der örtlichen Bevölkerung, insbesondere jungen ortsansässigen Familien, den Erwerb angemessenen Wohnraums in ihrer Heimatgemeinde zu ermöglichen. Die Doppelhaushälften verfügen jeweils über 130 Quadratmeter Wohnfläche, fünf Zimmer, sind vollunterkellert und haben eine Fußbodenheizung. Mit einer innovativen Luft-Wärme-Pumpe und dem KfW-55-Effizienzhaus-Standard sowie einem Carport mit Vorbereitung für die Ladung von Elektrofahrzeugen sind die Häuser zukunftssicher geplant. Nach aktuellen Planungen sollen die Wohnungen und Häuser Ende 2020 bezugsfertig sein.
Für Fragen bezüglich der Wohnungen und Doppelhaushälften wenden Sie sich bitte direkt an die Joseph-Stiftung, Stefanie Henke, Vertrieb Bauträgerobjekte, Telefon 0951 9144-809.
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